Christopher Höhn

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Christopher Höhn

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
DFG-Graduiertenkolleg „Deutungsmacht"
Universität Rostock
Universitätsplatz 5
D-18055 Rostock
Tel. +49 (0)381-498-8462
E-Mail: christopher.hoehn@uni-rostock.de

Der Staat im Schatten der Deutungsmacht

Im Fokus des Promotionsprojekts steht die Rolle der Deutungsmacht im Kontext der Anerkennung des Staates, welche mithilfe der Attribut-Substitutions-Theorie sowie einer Neubewertung von Praktiken staatlicher Körpermetaphorik und der ikonischen Wirkung von Oberflächen, in die geistes- und sozialwissenschaftliche Legitimitätsdebatte eingebracht werden soll. Die zentrale Frage der Arbeit lautet, ob und wie Anerkennung jenseits von Anerkennungswürdigkeit erzeugt werden und erhalten bleiben kann. Der Staat, so die Hypothese, kann nicht nur als kollektives System, sondern selbst auch als belief system (vgl. Stoellger 2014) interpretiert werden, über welches Deutungen durch kommunikative Handlungen (semantisch) sowie Bild- und Zeichenpraxis (ikonisch) vorgenommen werden. Die Besonderheit dieses belief systems liegt hierbei im institutionellen Charakter, der im Stande zu sein scheint, zwanglos und mittelbar Macht zu generieren, indem latente Handlungsbeeinflussung ermöglicht wird (vgl. Schulz 2006) und Rainer Forst (2018) folgend, das Denken einer Person so beeinflusst wird, dass der Überlegungsspielraum dieser Person eingegrenzt wird. Hiervon kann ausgegangen werden, da der Staat nicht erst den Handlungs-, sondern schon den Überlegungsspielraum der seiner Herrschaft unterworfenen Personen eingrenzt und so latente Wirkungsmacht entfaltet. Wie diese in Anerkennung mündet, soll erforscht werden. 

Forschungsinteressen

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Werdegang

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Anstellungen und Praktika

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Publikationen und Konferenzvorträge

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