GRK Deutungsmacht - Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten


Aktuelles

Zur Deutungsmacht von Resilienznarrativen im Spannungsfeld von A-Funktionalität, Funktionalität und Dysfunktionalität

Öffentlicher Gastvortrag am DFG-Graduiertenkolleg „Deutungsmacht. Religion und belief-systems in Deutungsmachtkonflikten“

Das GRK "Deutungsmacht" lädt herzlich zum Gastvortrag im Rahmen des Fellowships von Dr. Katharina Opalka ein. Dr. Katharina Opalka ist zur Zeit PostDoc und bereitet als Annemarie-Schimmel-Stipendiatin der Universität Bonn ein Forschungsprojekt zu "Spiritualität in Narrativierungsprozessen und Atmosphärenforschung" vor. Sie promovierte im Mai 2020 zur Dr. theol. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit der Arbeit: „Das Geheimnis des religiösen Menschen vor sich selbst“. Überlegungen zu Funktionalität und Performanz der Demut anhand einer Relecture Albrecht Ritschls

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ort: HS 323, Universitätshauptgebäude 

Zeit: 19:00 Uhr

 

 

Deutungsmacht von Zukunftsnarrativen

Interdisziplinäre Tagung des DFG-Graduiertenkollegs „Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten“ vom 29-31.03.23

Das DFG-Graduiertenkolleg „Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten“ endet nach neun Jahren und zwei Förderphasen im März 2023. Die Abschlusstagung „Deutungsmacht von Zukunftsnarrativen“ richtet den Blick  nach vorn, indem sie ganz bewusst vom gegenwärtigen Problemhorizont ausgeht: Die mit Sorge und Angst verbundenen Erfahrungen der Covid 19-Pandemie, der tiefgreifende gesellschaftliche  Wandel in einer Kultur der Digitalität, die unabsehbaren Gefahren des Klimawandels und die Bedrohungen durch den Krieg in der Ukraine verweisen exemplarisch auf das Ungewisse und  Unverfügbare der menschlichen Zukunft. Gleichwohl oder sogar deswegen bestehen weitreichende Erwartungen und wohl auch Hoffnungen, wenn es um die individuelle und die soziale Zukunft geht. Das Tagungsprogramm geht von der These aus, dass gerade die in wissenschaftlicher Perspektive kenntlich werdende spekulative Unschärfe und Unsicherheit von Zukunftsentwürfen eine Vielfalt konkurrierender Zukunftsnarrative freisetzt, die um Deutungsmacht ringen. Die Vorträge aus unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven analysieren die Deutungsmacht verschiedener Zukunftsnarrative und untersuchen die zugrundeliegenden belief systems. Anhand der zu entdeckenden narrativen Muster soll gezeigt werden, wie Zukunftsnarrative zwischen Kontinuität, Transformation und Revolution bestehende semantische Ordnungen verschieben und Neues sehen lassen. Es wird gefragt, warum bestimmte Master Narratives Anerkennung und Geltung erlangen und alternative Entwürfe verdrängen können. Dabei sind die konkreten historischen, kulturellen, politischen Kontexte ebenso in den Blick zu nehmen wie die damit verknüpften Formen von Determination und Freiheit, Kontrolle und Kontingenz.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Universität Rostock, Hauptgebäude am Universitätsplatz, Aula und Hörsaal 323


Für die Teilnahme bitten wir um eine formlose Anmeldung unter: deutungsmachtuni-rostockde 

 

Das Programm zum Download finden Sie hier.

 



Stellenausschreibung

Thematisch einschlägige Bewerbungen um eine externe Mitgliedschaft am GRK Deutungsmacht (Partizipation an Reise- und Sachmitteln sowie dem Qualifizierungsprogramm) sind fortlaufend möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Koordinator.